Bootsbau auf der Hanseboot

Hurra, wir bauen ein Boot!
Ist es möglich, mit Grundschulkindern an einem Tag ein Boot zu bauen? Ja!
Wir durften es am Montag, dem 1.November selbst erleben.
Nach der Fahrt zur Hanseboot (Hamburg) ging es sofort los. Vor der eigentlichen Arbeit mussten alle großen und kleineren Bootsbauer erst einmal Schutzanzüge anziehen, was auch noch recht lustig aussah… Mit Hilfe von Kabelbindern setzten die Kinder in wenigen Minuten den Rohbau eines Optis aus vorgefertigten Sperrholzteilen zusammen. In der Folge wurden alle Nähte mit verschiedenen Kunststoffmaterialen verklebt, es wurde gespachtelt, laminiert, gehobelt und geschliffen.
Parallel zu dieser Arbeit schnitt die Segelmachergruppe unter Anleitung von Segelmacher Thorsten Sperl die ganzen vielen Teile für das Segel zu, klebte diese mit einem Spezialklebeband zusammen, und vernähte sie zum Schluss.
Und was machten die Kinder (und Betreuer), die gerade nichts zu tun hatten? Sie konnten schon einmal testen, wie es sich anfühlt, dass Steuer einer Großen Yacht zu halten oder auf dem trockenen „Strand“ zu segeln.
Ja, und zum Schluss durften alle Kinder, die schwimmen konnten, mit dem am Vortag gebauten Opti (und einem zweiten Boot) im Aktionsbecken der Hanseboot noch richtig segeln.

Möglich gemacht haben es der Bootsbauer  Martin Kringst, der Segelmacher Thorsten Sperl, die Hanseboot und Martin Kaufmann von unserem Kooperationpartner „Nordwind“.

Und es ist nicht vorbei! Einige Kinder werden über Winter mit mir noch weitere Optis bauen. Auf diesen, in Zusammenarbeit mit „Nordwind“ gebauten, Booten lernen sie dann im nächsten Sommer segeln…

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