Ein Tag in “Noctalis”

geschrieben und gesammelt von Regina Stampa

Unser Ausflug zu den Fledermäusen vom Kalkberg
Am 20.01.2011 ging für die Klasse 3 a eine sehr nachweihnachtliche Bescherung in Erfüllung. Im Adventskalender der Klasse hatte sich im vergangenen Jahr lediglich Tag für Tag nur ein kleiner Buchstabe gefunden, aus denen sich die Schülerinnen und Schüler nach und nach eine Botschaft zusammenpuzzelten: Ein Besuch im Fledermauszentrum „Noctalis“ in Bad Segeberg.

Mit dem Auto ging es nach Kiel und von da aus mit der Bahn in Richtung Fledermäuse. Am Bahnhof zeigte uns eine nette Frau einen schönen Schleichweg zum Fledermauszentrum und mit guter Laune und viel Aufregung stiefelten wir los. Angekommen bestaunten wir die Kalkberge, in denen sich die Fledermaushöhlen befinden (im Winter natürlich geschlossen, die kleinen Tierchen schlafen ja) und dann enterten wir Noctalis. Wir waren an diesem Vormittag die einzigen Besucher und hatten das ganze tolle Gebäude für uns. Als die Führung begann, war die Spannung riesig, denn in den schummerigen Räumen, durch die wir uns mit Taschenlampen tasteten, gab es unglaublich viel zu sehen, zu fühlen und zu hören. Wir entdeckten Fledermäuse, die in Streichholzschachteln passen, erforschten Höhlen, in denen Bären schnarchten, erfuhren viel über das Jahr der Fledermaus, ihre Jagdtechniken, ihre Verstecke, und… und… und…
Als Höhepunkt bekamen wir dann doch noch lebende Fledermäuse zu Gesicht. Ganz oben unter dem Dach des Fledermauszentrums betraten wir einen dunklen Raum, in dem nur einige rote, blaue und grüne Birnen ein schwaches Licht spendeten. Und in der Mitte, in einer Art riesigem Terrarium, schwirrten, sausten und  flatterten unzählige Brillenblattnasen- Fledermäuse durch die Luft. Diese Fledermaus stammt aus den Tropen und hält daher keinen Winterschlaf. Wir hatten so viele Fragen zu den kleinen Tierchen, dass für unsere Abschluss- Rallye kaum noch Zeit blieb und viel zu schnell mussten wir uns wieder auf den Heimweg machen. Am Bahnhof in Kiel nahmen uns auch gleich Frau Bobzien, Frau Pütz und Herr Kaitschick in Empfang und chauffierten die kleinen Fledermaus- Experten nach Surendorf zurück. Es war ein toller Ausflug!

Schülertexte

Besuch in Noctalis
Ich, meine Klasse, Frau Stampa und Frau Gutzeit waren in Noctalis. Dort haben wir alles besichtigt.
Wir haben echte Fledermäuse gesehen Wir haben auch einen Film gesehen und dann haben wir eine Rallye gemacht. Zum Schluss habe ich mir eine Kette gekauft.

von Thies

Der Besuch
In Noctalis sind wir in eine Art Kino gegangen und haben uns  einen Film über Fledermäuse angeguckt. Danach haben wir uns noch ein paar Fledermausarten angeguckt wie zum Beispiel die Zwergfledermaus. Am Ende haben wir noch lebendige Fledermäuse gesehen und eine Rallye gemacht. Darauf haben  ein paar Kinder etwas gekauft. Hinterher sind wir zurück zum Bahnhof gegangen und nach Kiel zurück gefahren.

von Titus

Ein Tag bei Noctalis
Am Donnerstag, den 20.02.11, ist unsere Klasse, die 3a, mit dem Zug nach Bad Segeberg zu den Fledermäusen am Kalkberg gefahren. Als wir bei dem Museum ankamen, hat uns die Museumsführerin alles erklärt, z.B. hat sie uns erklärt, dass wir uns durch Farben in den verschiedenen Etagen zurechtfinden. In einer Etage hat sie die verschiedenen Fledermausarten vorgestellt und erklärt, was sie alles können. Sie hat uns von der Zwergfledermaus erzählt, die so klein ist, dass sie in eine Streichholzschachtel passt. Es gibt auch noch eine Fledermausart, die hoch über den Bäumen fliegt und da ihr Futter fängt. Eine andere Fledermausart fliegt tief über dem Wasser und fängt so die Insekten. Die Vampirfledermaus beißt andere Tiere und leckt das Blut auf. Die Vampirfledermaus trinkt aber kein Menschenblut. Unsere Museumsführerin hat uns auch erklärt, dass Fledermäuse nachtaktiv sind und Winterschlaf halten. Wenn sie Winterschlaf machen, kuscheln sie sich ganz nah aneinander. So sparen sie Energie und es bleibt schön warm. Wenn Fledermäuse Winterschlaf machen, sinkt die Körpertemperatur und der Herzschlag wird langsamer. Fledermäuse leben in Höhlen, auf alten Dachböden, in Kirchtürmen, in Nistkästen und in kleinen Löchern. Fledermäuse sehen mit den Ohren, d.h. sie orientieren sich mit Schallwellen, die sie aussenden und finden so ihren Weg oder ihre Beute. Am Schluss des Ausflugs haben wir noch eine Rallye gemacht, aber wir konnten nicht zu Ende rätseln, denn sonst hätten wir den Zug verpasst.

von Jane

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