Unsere Erde- ein Teil des Universums

Diesem Thema näherte sich die Klasse 4 in den vergangenen Wochen auf unterschiedliche Weise. So erfuhren die Kinder interessante Informationen und gestalteten ihr individuelles Planetenbuch.  Je nach Talent und Vorliebe befassten sich  die Kinder zusätzlich auf vielfältige Weise mit dem Kosmos. Tjorge baute mit Legosteinen ein großes Spaceshuttle, während Caren Marsmännchen nähte, die sie mit eigens aus Holz gesägten Schuhen verschönerte. Johann erfand gruselige Außerirische, die er aus Wollpompoms herstellte. Justin dagegen baute eine Rakete, die noch auf einer selbstgekleisterten Startrampe auf den Flug ins All wartet. Andere Kinder wie Lisa-Marie, Lis, Bjarne und Tjorge zeigten in verschiedenen Versuchen mit Brausetabletten und Luftballons, die an einem Seil aufwärts flogen,  das Antriebsprinzip einer Rakete auf. Nele und Joanna wollten lieber einen künstlerischen Beitrag leisten und bemalten ein Planeten-Mobile in passenden Farben. Jenny und Nele trafen sich nachmittags, um für die Klasse ein wunderschönes 3-D-Bild zu unserem Sonnensystem zu erstellen. Wieder andere Kinder hielten interessante Referate über die Sonne (Katharina), die Monde des Jupiter (Henrik und Luis), die Sternbilder (Luise) sowie die Planeten Neptun (Carina und Mathis), Saturn (Lene Lotte) und Mars (Paula). Zur Stärkung verteilte Paula anschließend noch Mars-Riegel. Und dann gab es natürlich unsere schreibbegabten Kinder wie Joanna, Mattes, Caren und Lis, die sich phantasievolle Geschichten ausdachten. Im Kunstunterricht gestaltete die Klasse mit Frau Stampa alle Planeten aus  gekleisterten Luftballons und im Musikunterricht hörten wir uns die „Planeten“ von Gustav Holst an. Die unheimliche Marsmusik gefiel uns dabei am besten. Die Fotos und Geschichten geben sicher einen Einblick in die Kreativität der Kinder.

Gertraud Göbel

Der erste Mensch auf dem Mond

An einem schönen, sonnigen Morgen ging Neil zum Bäcker, um zu frühstücken. Im Bäckerladen lief immer ein Radio, wo Neil immer das Morgenmagazin hörte. Im Radio lief eine Sendung über den Mond. Neil fiel ein, dass ja noch gar kein Mensch auf dem Mond war. Dann sagten die Sprecher: „Wer als erstes auf den Mond fliegen möchte, soll sich bitte unter der Telefonnummer 04301-18437986 melden.“ Neil rief sofort an. Und die sagten ihm, dass sie sich um 14 Uhr am nächsten Montag vor dem Reichstag treffen würden. Neil dachte, dass er gleich am Montag zum Mond fliegen würde. Am Sonntagabend konnte er vor Aufregung gar nicht einschlafen. Am Montag machte sich Neil gleich nach der Arbeit auf den Weg zum Reichstag. Als er dort ankam, waren gut 100 Leute versammelt, die auch auf den Mond fliegen wollten. Alle mussten einen Test machen. Neil dachte: „Wozu brauche ich Mathe im Weltall?“ Doch der Test war einfacher als vermutet. Am Mittwoch sollte die Person ausgewählt werden, die zum Mond fliegen durfte. Neil war sehr aufgeregt. Neil wurde ausgewählt. Er durfte zum Mond fliegen. Neil startete in Amerika. Das hieß für Neil, er musste sich warme Sachen mitnehmen. Er rief sofort alle seine Freunde an, um ihnen von seinem geplanten Mondflug zu erzählen. Die Freunde wollten dies gar nicht glauben. Einen Tag vor dem Abflug feierten die Freunde nochmal richtig doll. Am nächsten Morgen verabschiedete sich Neil von seinen Freunden. Es gin los nach Amerika. Eine halbe Stunde vor dem Abflug zog Neil seinen Raumfahrtanzug an. Endlich durfte er in die Rakete steigen. Der Countdown lief: 10,9,8,7,6,5,4,3,2,1 uns START. Mindestens drei Stunden dauerte es bis er den Mond erreichte. Es sah aus, als hätte hier noch nie jemand gelebt. Doch dann hörte er jemanden hüpfen: Es war eine weiße Kugel mit hochstehenden Haaren und einem Auge. Das weiße Wesen sagte: „ Ich heiße Oskar und du?“ „Ich heiße Neil“, antwortete Neil erstaunt. „Ich habe noch nie so ein Wesen hier auf dem Mond gesehen“, meinte Oskar. Neil zeigte Oskar die Rakete und weit unten die Erde. Neil erklärte: „Dort unten gibt es ganz viele Menschen.“ „Wow, sagte Oskar. Nach gut einer Stunde musste Neil leider wieder los. Nach der sicheren Landung auf der Erde erklärte Neil den anderen, wie es auf dem Mond war, wie es dort aussieht und er berichtete natürlich von Oskar. Als er wieder bei sich zuhause angekommen war, rief er seine Freunde an und sagte, dass er gern nochmals auf den Mond fliegen würde.

eine Geschichte von Mattes

Von einem anderen Planeten

Vorgeschichte:

An einem schönen Morgen schien die SONNE MARLEN einmal wieder aus allen Nähten. Es war kaum auszuhalten für den MERKUR PSY. Angenehmer war es dafür auf dem MARS MÄY, der nicht so nah an der SONNE MARLEN war. Sogar auf der VENUS JEJDEN schmolz man nur so dahin. Na gottseidank fängt unsere Geschichte auf dem MARS MÄY an.

Geschichte:

Es war kurz vor Mitternacht, als Hilla (das ist ein Marsmensch) von einem lauten Krachen geweckt wurde. Sie schreckte hoch, aber jetzt war es still. Hilla war sich dennoch sicher, dass sie was gehört hatte. Sie entschloss sich nachzuschauen, was los war. Auf leisen Sohlen ging Hilla nach draußen. Auf einmal drang helles Licht zu ihr. Sie erschrak. Was konnte das nur sein? Dann entschloss sie sich hinzugehen und es sich näher anzuschauen. Das Licht war inzwischen wieder verschwunden und es war schwerer geworden, den Weg zu finden. Trotzdem fand sie den Weg und als sie näher kam, stieg gerade aus diesem irgendetwas aus. Aber es war kein Marsmensch, das wusste sie von ihrem Opa Knekkeknüppel, der auch ein Marsmensch war. Er hatte ihr mal erzählt, dass man Marsmenschen an ihrer grünen Haut erkennen kann. Aber der da hatte sicher keine grüne Haut. Das erkannte sie sogar im Dunkeln. Hilla dachte sich aber: Was war er dann?“ Er kam näher und sagte: „Nicht erschrecken, ich bin ein Mensch, ein Erdmensch und komme von der ERDE SILA.“ Hilla traute sich kaum, etwas zu sagen, aber dann fasste sie sich ein Herz:“ Ich… ich heiße Hilla und bin ein Marsmensch und wer bist du? Und was ist das Ding hinter dir?“ „Ach das!“, sagte der Erdmensch, „das ist eine Rakete und ich heiße Tohmas.“ „Oh, Tommas ist aber ein schöner Name“, antwortete Hilla, aber Tohmas widersprach ihr und sagte: „Nein, ich heiße nicht Tommas, sondern Tohmas.!“ Hilla wunderte sich, aber sah dann ein, dass er nicht Tommas hieß. Tommas, ähh … Tohmas ging wieder zur Rakete, betrachtete sie und stieg schließlich ein. Hilla sah ihm traurig nach, aber plötzlich sagte sie: „Darf ich mitkommen? Ich meine auf die ERDE SILLA?“ Etwas zögerte Tohmas, aber dann sagte er: Ja, du darfst mitkommen!“ „Oh ja, wie toll. Ich freue mich sehr“, antwortete Hilla glücklich. Als sie in der Rakete waren, staunte sie. So etwas hatte sie noch nie gesehen. So viele Knöpfe und es war so eng. Plötzlich sah Hilla so ein rot leuchtendes Ding. Sie fragte Tohmas, was das ist und er antwortete: „Das ist der Startknopf. Ihn musst du drücken, um die Rakete zu starten und jetzt ist er gedrückt.“ „Und das heißt, wir fliegen gleich los, oder?“, fragte Hilla. Tohmas antwortete mit einem kurzen „ja“.

Dann war es endlich soweit. Sie waren auf der Erde. Tohmas zeigte Hilla sein Haus und sie staunte. So etwas hatte sie noch nie gesehen.

Am nächsten Morgen musste Tohmas zur Arbeit. Er war Tierpfleger im Zoo. Dort zeigte Tohmas Hilla die ganzen Tiere. Die Pinguine fand sie am besten. Nach ein paar Minuten hörte Hilla plötzlich ein lautes Grollen. Die Leute rannten durcheinander, dann sah sie ihn, den Tiger. Er war groß und schwarz-gelb gestreift. Hilla versteckte sich hinter einem Mülleimer. Dann kam Tohmas zu ihr und sagte: „Du brauchst keine Angst zu haben. Wir haben ihn ganz schnell eingefangen.“ Tohmas ging zu dem Tiger und nahm ihn an die Leine. „Willst du ihn mal streicheln?“, fragte Tohmas, er ist unser zahmster Tiger. Und er heißt Nilo.“ Hilla wusste nicht, was sie tun sollte, doch dann streichelte sie Nilo. Er hatte ein sehr weiches Fell.

Dann wollte Hilla noch einmal zu den Pinguinen. Tohmas sagte: „Das ist eine gute Idee. Wir haben nämlich gerade ein neues Pinguinbaby bekommen. Es heißt Lina.“ Sie gingen zu den Pinguinen und Hilla erkannte Lina sofort. Es war so süß. Es kam an den Zaun und Hilla streckte ihre Hand aus. Es knabberte daran. Am Abend nach der Arbeit gingen sie wieder in Tohmas Haus. Hilla wollte gerne wieder nach Hause, doch Tohmas sprach zu ihr: „Wenn du möchtest, kannst du noch etwas mit mir essen. Es gibt Kartoffelauflauf.“ Hilla guckte etwas verwirrt: „Was ist das?“ Tohmas antwortete: „Das wirst du noch sehen. Komm einfach mit zu Tisch. Es ist eines meiner Lieblingsgerichte.

Als sie fertig waren, sagte Hilla: Das war so lecker. Ab jetzt ist das auch mein Lieblingsgericht. Aber nun muss ich leider wieder nach Hause. Die anderen Marsmenschen vermissen mich sicher schon.“ „Dann komm. Das Raumschiff steht schon startbereit.“ Dann leuchtete wieder das Lämpchen. Es war der Countdown. Die Rakete schoss zum Mars.

Alle Marsmenschen hatten sich zu einem Kreis aufgestellt. Sie erwarteten Hilla schon. Aufgeregt begrüßten sie Hilla und löcherten sie mit vielen Fragen. Als Hilla alles erzählt hatte, war die Rakete bereits wieder weg.

Nachgeschichte:

Nach ein paar Tagen bekam Tohmas eine Postkarte vom Mars. Darauf stand:

An
Tohmas Wittner
Pottweg 37
12345 Südkrokan

Lieber Tohmas
ich habe allen von dir erzählt. Es hat mir viel Spaß
gebracht auf der ERDE SILA.
Deine Hilla

eine Geschichte von Joanna

Von einem anderen Planeten

Es war einmal ein kleines Boromännchen, das auf dem Planeten Boro lebte. Es war gelb und schwarz und hatte grüne Punkte. Dieses Boromännchen hieß Hugo. Hugo wollte unbedingt einmal auf den blauen Planeten reisen um zu gucken, warum der Planet eigentlich blau ist.

Eines Tages ging Hugo zu dem Menschkahügel. Das war ein Hügel, wo die Boromännchen beten konnten. Natürlich betete Hugo, dass er reisen konnte. Zwei Tage später war es soweit: Ein Raumschiff landete! Alle Boromännchen liefen laut durcheinander und schrien: „Hilfe! Hilfe!“ Hugo hörte diese Schreie und rannte sofort zum Raumschiff. Er wusste natürlich, dass das Raumschiff von der Erde kam. Ihr müsst nämlich wissen, dass Hugo schon viel über die Erde gelesen hat. Das Raumschiff war riesig und hatte große Gucklöcher. Hugo holte seine Ausrüstung. In der Ausrüstung war wie folgt: ein Kanofon, ein Lepanon und eine Lupe. Mit seinem blauen Rucksack, in dem die Ausrüstung verstaut war, rannte er so schnell ihn seine Beine tragen konnten zum Raumschiff. Hugo wunderte sich, dass kein Mensch aussstieg. Er dachte nur: „Hmm… vielleicht ist da ein Roboter drin?“ Hugo klopfte an die Tür. Natürlich waren die anderen Boromännchen schon wieder in ihren Häusern. Aber Hugo wollte unbedingt, dass jemand aufmachte. Nach ungefähr zwei Minuten machte jemand auf. Hugo stockte der Atem. Es war ein richtiger Astronaut mit einem Anzug und einer Haube usw. Hugo fragte: „Wer bist du? Und was willst du hier?“ Der Mensch Herbert –so hieß er- antwortete: „Ich bin Herbert und möchte den Planeten Boro erforschen. Und wer bist du?“ Hugo sagte entschlossen: „Ich bin Hugo und lebe hier!“ Herbert sprach stotternd: „Wieso kkkkannst du mmmeine Sprache ssssprechen?“ Hugo antwortete stolz: „Ich habe deine Sprache studiert!“ „Wow“, bemerkte Herbert. Schon stellte Hugo die wichtigste Frage: „Warum ist die Erde eigentlich blau?“ Herbert erklärte: „Die Erde ist blau, weil so viel Wasser auf ihr ist.“ Hugo sagte: „Das will ich sehen!“ „Dann komm mit!“, lud ihn Herbert ein. Hugo ging staunend in das Raumschiff hinein. Überall waren große Schränke und fast alles war silbern. Herbert rief: „Gleich startet der Countdown!“

Und dann ging es auch schon los: 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-START! Hugo zitterte am ganzen Körper. Während des Fluges zur Erde stellte Hugo noch ein paar Fragen zur Erde. Nach ungefähr 12 Stunden waren sie da! Hugo stieg staunend aus dem Raumschiff aus und murmelte: „Hier ist alles viel heller als auf Boro!“ Herbert ging mit Hugo zum Meer und erklärte: Das ist das Wasser! Das Meer bedeckt dreiviertel unseres Planeten.“ Hugo stand nur da und staunte. Plötzlich sagte Hugo schüchtern: „Ich glaube, ich habe ein bisschen Heimweh…Können wir wieder nach Hause?“ Herbert antwortete: „Natürlich! Komm, wir laufen schnell zum Raumschiff zurück!“ Schon ging der Countdown wieder los: 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-Start! Hugo war wieder glücklich! Es vergingen weitere 12 Stunden. Dann waren sie wieder auf dem Planeten Boro.

Hugos Mutter kam heraus und begrüßte ihren Sohn. Hugo erzählte, was er auf der Erde erlebt hatte.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!
ENDE

eine Geschichte von Caren

Abenteuer im Weltraum

Tim war ein Astronaut und wusste, dass er eines Tages ins Weltall fliegen würde. Und eines Tages war es schließlich auch soweit, er durfte endlich das Weltall besuchen.

Es wurde geprüft, ob alles okay ist und dann flog er los. Zwei Jahre wollte Tim im All bleiben. Die erste Station war der Mond. Tim flog eine Woche, bevor er dort ankam. Er flog aus der Tür der Rakete und hüpfte auf und ab. Plötzlich sah er etwas Grünes, Rotes, Blaues, Gelbes und Pinkes auf sich zukommen. Er wollte weg, aber seine Rakete war nicht mehr da. Tim sah, dass es Marsmenschen waren. Seine Knie zitterten und seine Hände wurden feucht. Auf einmal stand ein goldener Marsmensch vor ihm. Es war der Obermarsmensch. Dieser packte Tim, warf ihn über seine Schulter und ging. Alle anderen Wesen liefen hinterher. Sie schleppten Tim in einen Krater und der Obermarsmensch setzte sich über ihn auf den Rand des Kraters. Tim boxte und schrie, doch es half nichts. Plötzlich wurde er so müde, dass er einschlief. Als er wieder aufwachte, war er auf dem Saturn. Er stand auf und fiel plötzlich durch den Saturn ins Dunkle. Überraschend wurde es heller und heller, doch dann wieder dunkler und Tim spürte wieder Boden unter seinen Füßen. Er drehte sich um und sah seine Rakete, die neben ihm stand als wäre nichts passiert. Tim stieg ein und dachte: „Auf den Schreck fahre ich lieber nach Hause und erhole mich.“

Eine Woche später kam er auf die Erde zurück und wurde von allen herzlich begrüßt. Er sagte glücklich: „Ich bin zwar nicht zwei Jahre weg gewesen, aber toll war es trotzdem!“

eine Geschichte von Lis

 

 

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